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Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Homepage vorwiegend die männliche Sprachform verwendet. Bei allen männlichen Wortformen sind stets alle Menschen jedweden Geschlechts gemeint.
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Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V.
KakumaHilfe
" Die neue Satzung wurde einstimmig angenommen "

Wir

hoffen,

dass

die

Unruhe,

die

durch

die

Drohung

der

kenianischen

Regierung

entstanden

ist,

alle

Flüchtlingslager

zu

schließen,

nur

vorübergehend

ist

und

zur

Ruhe

kommt,

wenn

die

Verhandlungen

über

eine

finanzielle

Regelung

zur

Zufriedenheit

der

Regierung

ausgefallen sind.

Von

den

Bosco

Boys

in

Nairobi

hören

wir

Gutes.

Corona

Infektionen

soll

es

bisher

keine

gegeben

haben.

Die

zentrale

Abschlussprüfung

der

Primary

School

(8

Jahre)

haben

von

27

Teilnehmern

21

bestanden,

12

mit

guter

und

sehr

guter

Punktzahl.

Die

Gruppe

schickte

Bilder

von

einem

Ausflug

zu

den

Ngong

Hills

und

von

einem

Schwimmbad

Besuch.

Von

den

67

im

Januar

‚geretteten‘

Straßenjungen

haben

27

durchgehalten. Die anderen sind wieder in die Freiheit entwichen.

Aus

Dagoretti

von

den

Bosco

Girls

höre

ich

über

Sr.

Gisele,

dass

alle

an

Covid

19

erkrankten

Schwestern

wieder

gesund

sind.

Einige

sind

allerdings

noch

schwach.

Die

geplante

Übersendung

von

Corona

Schnelltests

ist

nicht

zustande

gekommen.

Das

Gesundheitsministerium

reagierte nicht, vielleicht hat der nötige ‚Kommunikations- und Problemlöser‘ Geld an dieser Stelle gefehlt.

Danke

allen

für

die

Rückmeldung

zu

unserer

geplanten

Satzungsänderung.

Die

Prozedur

ist

auf

dem

Weg

zum

Amtsgericht.

Unser

nächstes

Ziel ist dann, der Antrag auf die Erteilung des Spendensiegels beim DZI.

Alles Gute euch allen, ich hoffe, ihr seid gesund geblieben und werdet oder seid bereits geimpft.

Alfons Nowak

Nachfolgend der von mir übersetzte Brief von Fr. Jose:

Lieber Dr. Alfons,

Grüße vom Don Bosco Zentrum in Kakuma. Ich hoffe, es geht dir gut.

Uns

geht

es

gut

hier,

wären

nicht

die

Fluten

des

Laga-Flusses.

Die

Fluten

haben

uns

erneut

heimgesucht

und

jetzt

unseren

Englisch-

Klassenraum

erwischt.

Vorher

hatten

wir,

was

eben

möglich

war,

aus

dem

Gebäude

herausgeholt.

Die

Bleche

vom

Dach,

die

Metallstreben

und

die

Ziegel

haben

wir

gerettet.

Jetzt

liegt

das

Gebäude

am

Boden.

Langsam,

wegen

der

Regenfälle,

bauen

wir

ein

Gebäude

nach

dem

anderen

ab.

Natürlich

nutzen

wir

alles

und

bauen

damit

ein

neues

Zentrum

in

Kakuma

IV

auf,

nahe

der

St.

John

Bosco-Kapelle.

Langsam

nimmt es Formen an. Dadurch ist unsere Zeit hier ziemlich ausgefüllt.

Auch

viele

Flüchtlinge

haben

durch

das

Wasser

ihre

Hütten

verloren.

Viele

sind

in

Schulen

untergebracht

und

das

UNHCR,

das

Flüchtlingswerk der UNO, bemüht sich, sie an anderer Stelle hier im Lager oder in Kalobeyei unterzubringen.

Heute

beginnen

wir

nach

Ferien

und

Lockdown

wieder

mit

dem

Savio

Club.

Die

Menschen

hier

sind

sehr

verunsichert,

weil

immer

noch

Verhandlungen

zwischen

UNHCR

und

der

kenianischen

Regierung

geführt

werden

mit

dem

Ziel,

die

Flüchtlingslager

zu

schließen

oder

zu

verkleinern. Alle Flüchtlinge leben derzeit in Sorge. Aber gleichzeitig geht das Leben weiter.

Ich

sende

euch

die

Abrechnung

bis

Ende

April.

Durch

den

langen

Lockdown

im

letzten

Jahr

haben

wir

nicht

so

viel

Geld

gebraucht.

Fotos

von der Gewalt des Flusses habe ich dir per WhatsApp geschickt.

Danke für eure Unterstützung. Bitte richte unsere Grüße an alle aus, die an uns denken und an alle Mitglieder eures Vereins.

Mit den besten Wünschen, Fr. Jose

News aus unserem Verein

Liebe Freunde und Mitglieder unseres Vereins,

gerade

habe

ich

diesen

Brief

von

Fr.

Jose

aus

Kakuma

erhalten.

Ich

füge

ihn

unten

an.

Der

Savio

Club

darf

wieder

starten.

Der

Fluss

gibt

keine

Ruhe.

Das

Ende

des

schönen

Don

Bosco

Zentrums,

das

bei

jedem

Aufenthalt

mein

Zuhause

war,

ist

eingeläutet.

Wie

lange

vorauszusehen,

muss

dieses

Zentrum

mit

den

Wohnungen

der

Salesianer-Gemeinschaft,

der

großen

Versammlungshalle,

den

Werkstätten,

den

Verwaltungsgebäuden,

der

wundervoll

hergerichteten

Kirche

nach

und

nach

aufgegeben

werden.

Ein

neues

Zentrum

wird

weiter

draußen

in

Kakuma

IV

gebaut.

Außerdem

entsteht

ein

Ausbildungszentrum

für

Flüchtlinge und Turkana in Kakuma Stadt.

210510_AN_News aus Kenia (d)
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V.
Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Homepage vorwiegend die männliche Sprachform verwendet. Bei allen männlichen Wortformen sind stets alle Menschen jedweden Geschlechts gemeint.      powered by Günther Jordan
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" Die neue Satzung wurde einstimmig angenommen."

News aus unserem Verein

Liebe Freunde und Mitglieder unseres Vereins, gerade habe ich diesen Brief von Fr. Jose aus Kakuma erhalten. Ich füge ihn unten an. Der Savio Club darf wieder starten. Der Fluss gibt keine Ruhe. Das Ende des schönen Don Bosco Zentrums, das bei jedem Aufenthalt mein Zuhause war, ist eingeläutet.
Wie lange vorauszusehen, muss dieses Zentrum mit den Wohnungen der Salesianer-Gemeinschaft, der großen Versammlungshalle, den Werkstätten, den Verwaltungsgebäuden, der wundervoll hergerichteten Kirche nach und nach aufgegeben werden. Ein neues Zentrum wird weiter draußen in Kakuma IV gebaut. Außerdem entsteht ein Ausbildungszentrum für Flüchtlinge und Turkana in Kakuma Stadt.
Wir hoffen, dass die Unruhe, die durch die Drohung der kenianischen Regierung entstanden ist, alle Flüchtlingslager zu schließen, nur vorübergehend ist und zur Ruhe kommt, wenn die Verhandlungen über eine finanzielle Regelung zur Zufriedenheit der Regierung ausgefallen sind. Von den Bosco Boys in Nairobi hören wir Gutes. Corona Infektionen soll es bisher keine gegeben haben. Die zentrale Abschlussprüfung der Primary School (8 Jahre) haben von 27 Teilnehmern 21 bestanden, 12 mit guter und sehr guter Punktzahl. Die Gruppe schickte Bilder von einem Ausflug zu den Ngong Hills und von einem Schwimmbad Besuch. Von den 67 im Januar ‚geretteten‘ Straßenjungen haben 27 durchgehalten. Die anderen sind wieder in die Freiheit entwichen. Aus Dagoretti von den Bosco Girls höre ich über Sr. Gisele, dass alle an Covid 19 erkrankten Schwestern wieder gesund sind. Einige sind allerdings noch schwach. Die geplante Übersendung von Corona Schnelltests ist nicht zustande gekommen. Das Gesundheitsministerium reagierte nicht, vielleicht hat der nötige ‚Kommunikations- und Problemlöser‘ Geld an dieser Stelle gefehlt. Danke allen für die Rückmeldung zu unserer geplanten Satzungsänderung. Die Prozedur ist auf dem Weg zum Amtsgericht. Unser nächstes Ziel ist dann, der Antrag auf die Erteilung des Spendensiegels beim DZI. Alles Gute euch allen, ich hoffe, ihr seid gesund geblieben und werdet oder seid bereits geimpft. Alfons Nowak Nachfolgend der von mir übersetzte Brief von Fr. Jose: Lieber Dr. Alfons, Grüße vom Don Bosco Zentrum in Kakuma. Ich hoffe, es geht dir gut. Uns geht es gut hier, wären nicht die Fluten des Laga-Flusses. Die Fluten haben uns erneut heimgesucht und jetzt unseren Englisch-Klassenraum erwischt. Vorher hatten wir, was eben möglich war, aus dem Gebäude herausgeholt. Die Bleche vom Dach, die Metallstreben und die Ziegel haben wir gerettet. Jetzt liegt das Gebäude am Boden. Langsam, wegen der Regenfälle, bauen wir ein Gebäude nach dem anderen ab. Natürlich nutzen wir alles und bauen damit ein neues Zentrum in Kakuma IV auf, nahe der St. John Bosco-Kapelle. Langsam nimmt es Formen an. Dadurch ist unsere Zeit hier ziemlich ausgefüllt. Auch viele Flüchtlinge haben durch das Wasser ihre Hütten verloren. Viele sind in Schulen untergebracht und das UNHCR, das Flüchtlingswerk der UNO, bemüht sich, sie an anderer Stelle hier im Lager oder in Kalobeyei unterzubringen. Heute beginnen wir nach Ferien und Lockdown wieder mit dem Savio Club. Die Menschen hier sind sehr verunsichert, weil immer noch Verhandlungen zwischen UNHCR und der kenianischen Regierung geführt werden mit dem Ziel, die Flüchtlingslager zu schließen oder zu verkleinern. Alle Flüchtlinge leben derzeit in Sorge. Aber gleichzeitig geht das Leben weiter. Ich sende euch die Abrechnung bis Ende April. Durch den langen Lockdown im letzten Jahr haben wir nicht so viel Geld gebraucht. Fotos von der Gewalt des Flusses habe ich dir per WhatsApp geschickt. Danke für eure Unterstützung. Bitte richte unsere Grüße an alle aus, die an uns denken und an alle Mitglieder eures Vereins. Mit den besten Wünschen, Fr. Jose
210510_AN_News aus Kenia (d)